DREAM-MACHINES + ROADBOOK

Deutschlands großes Harley-Davidson-Magazin


DREAM-MACHINES ist das führende Harley-Davidson Magazin. Ausführliche Tests, großzügige Bikeporträts sowie Fahrberichte der neuesten Serienmaschinen und der weltweit ungewöhnlichsten Top-Custombikes. Dazu wertvolle Umbautipps, Trends, Kultur, Zubehör, Marktübersichten und Szene-Events: Wer Harley liebt, kommt an DREAM-MACHINES nicht vorbei!


 
DREAM MACHINES
DREAM-MACHINES ist das führende Harley-Davidson-Magazin. In exklusiven Bikeporträts präsentiert es topaktuelle Custombikes und zeigt deren Besonderheiten. Ausführliche Praxisfahrtests berichten über die neuesten Serienmaschinen und geben wertvolle Tipps zu deren Umbau.

DREAM-MACHINES stellt aktuelles Motorradzubehör vor, zeigt die Trends der Harley- und Customszene und informiert den Leser über deutsche und internationale Szene-Events. Im Technik- und Ratgeberteil gibt es wertvolle Informationen erfahrener Profis, die für jeden Biker unverzichtbar sind.

Weitere Themen sind Motorradreisen, Personalities, Veranstaltungstermine, History-Berichte, Leserbikes sowie ein umfangreicher Kleinanzeigenmarkt. DREAM-MACHINES erscheint seit 1999 mit einer Druckauflage von 50000 Exemplaren.   

Editorial der aktuellen DREAM-MACHINES + ROADBOOK-Ausgabe

Fast schon dramatisch …

… gute Aussichten hat kürzlich Harleys oberster Boss, Matt Levatich, für die nächsten zehn Jahre skizziert. Unter anderem soll das internationale Geschäft auf 50 Prozent des Jahresvolumens der Company ausgebaut werden. Und – Obacht! – bis 2027 sollen nicht weniger als 100 neue Harley-Davidson-Modelle auf den Markt kommen. „Zwei Neuheiten haben wir ja jüngst schon vorgestellt (Anm. d. Red.: die Road King Special und die Street Rod), fehlen also noch 98“, so Levatich.

Klingt nach starkem Tobak, denn 100 Neuheiten in 10 Jahren bedeutet, dass im Schnitt zehn neue Modelle pro Jahr kommen müssten. Wie bitte soll das gehen? Sicher, in Kürze werden sich große Dinge tun in der Company, denn die Umstellung der Softail- und der Dyna-Familie auf den famosen Milwaukee-Eight-Motor steht an. Ziemlich sicher wird der 2018er Modelljahrgang der Softails schon mit dem Vierventiler ausgestattet sein. Wie anders sollte man die Tatsache interpretieren, dass die Endmontage der Softail-Modelle in diesem Frühsommer vom traditionellen Standort Springettsbury/Pennsylvania ins 1600 Kilometer entfernte Kansas City/Missouri verlegt wird. So etwas macht man nicht einfach so. Oder besser gesagt, solch einen Schritt macht man dann, wenn sowieso umwälzende Veränderungen am alten Standort vonnöten gewesen wären; doch dann kann man die neue Fertigungsstraße auch ebenso gut woanders aufbauen. Tatsache ist: Im Werk in Pennsylvania werden bereits ab Ende Juni 118 Stellen abgebaut, in Kansas City werden zeitgleich 118 neue Stellen geschaffen.

Um den Milwaukee-Eight-Motor in ein Softail-Chassis zu bekommen, muss ein völlig neues Fahrwerk entstehen. Zu rechnen ist mit einer Art Modulbauweise, denn anders als noch beim Vorgänger Twin Cam, den es auch in der Variante Twin Cam B gab, gibt es den Vierventiler nur in einer einzigen Konfiguration. Und der muss in die Tourer, die Softails und in die Dynas passen. Und genau diese komplett neuen Softails werden wohl ab diesem Sommer in Kansas City entstehen.

Themenwechsel: Die oben angesprochene neue Street Rod sind wir bereits gefahren (siehe S. 14 ff.) und sind sehr angenehm überrascht. Annähernd sämtliche Fauxpas, die sich Harley mit der älteren Schwester Street 750 geleistet hat, sind ausgeräumt. Die neue Street Rod ist stimmig, hübsch und fährt sich für Harley-Verhältnisse super agil. Im Niedrigpreissegment ist sie eine echte Alternative zu den 883er Sportstern. Wenn die Company auf diese Weise weitermacht, können wir uns jedenfalls auf die übrigen angekündigten 98 Neuheiten freuen.

Immer eine Handbreit Gummi am Asphalt und einen erquicklichen kilometerreichen Sommer auf dem Motorrad wünscht Ihnen

Ihr Dr. Heinrich Christmann

Chefredakteur



Dr. Heinrich Christmann
Stand:23 May 2017 22:32:58/abo/dream-machines.html