TATTOO EROTICA

Lifestyle und Tattoo


TATTOO EROTICA – Professionell inszenierte Bildstrecken sind der Hauptbestandteil des Magazins. Bildschöne tätowierte Damen werden exklusiv von international bekannten Top-Fotografen abgelichtet. Ergänzt wird das Magazin durch interessante Artikel und Lifestyle-Tipps, die die Trends der Saison rund um die Themen Fashion, Beauty, Style und Tattoo präsentieren.


Edle Tattoos und wunderschöne Frauen. Beides zusammen, stilvoll inszeniert – das ist TATTOO EROTICA. Gestartet im Jahr 2005 und 2013 relaunched, ist das Schwestermagazin des TätowierMagazins eine prickelnde Sammlerausgabe aufregender, professionell inszenierter Bildstrecken.

Tattoo EroticaVier Ausgaben pro Jahr erscheinen seit dem umfassenden Relaunch, der neben dem Layout und dem redaktionellen Teil auch die Qualität und Quantität der Bilderstrecken umfasste. Ständige, enge Zusammenarbeit mit international bekannten Top-Fotografen und attraktiven Tattoomodels sichern die Hochwertigkeit der Aktfotografien.

Dieser fotografisch festgehaltene und aufregend in Szene gesetzte Mix aus knisternder Erotik und stilvoll tätowierter Haut begeistert eine zunehmend größere Fangemeinde. Spannende Reportagen, dichte Porträtgeschichten, ausführliche Hintergrundinfos, angesagte Lifestyle-Tipps, erotische Kolumnen und Trendberichte aus der Welt der Tattoos und Erotik runden die TATTOO EROTICA redaktionell ab. Die großen Bilderstrecken, die stets begleitet sind von einem kleinen Steckbrief der hübschen Damen, machen jedoch stets den Hauptteil der Lifestyle-Zeitschrift der bunteren Art aus.

Unter www.szeneshop.com können Leserinnen und Leser die sinnliche Seite von Tattoos für gerade einmal 6,90 Euro entweder einzeln kennenlernen oder aber versäumte Ausgaben nachbestellen. Alternativ können sie ein Abonnement abschließen. Damit bekommen sie die TATTOO EROTICA jeden dritten Monat rechtzeitig mit der Post nach Hause geliefert.

Die vier jährlichen Ausgaben gibt es im Abo dann für 24 Euro und jedes Vierteljahr mit anderen hochattraktiven Frauen, mit interessanten Beiträgen, faszinierenden Eindrücken und hochwertigen Fotos international renommierter Fotografen.

Editorial der aktuellen TATTOO EROTICA-Ausgabe

Letztens habe ich verfolgt, wie sich einige aus dem harten Kern der alternativen Tattooszene über gemachte Brüste, aufgespritzte Lippen, falsche Wimpern und künstliche Fingernägel aufregten. Es ging um die Frage, was das alles soll, dieses Unechte, dieses Gekünstelte, das ja längst nicht mehr schön sei. Und ich gebe zu, dass ich die zunehmenden Wünsche gerade 20-jähriger Frauen mit straffen, runden B-Körbchen nach 300 Millilitern Silikon unter dem Brustmuskel nicht nachvollziehen kann. Weil ich ihre Proportionen perfekt finde. Aber ich rede ihnen nicht aus, sich ihren Traum zu erfüllen.

An sich sind ästhetische und plastische Körperveränderungen aus den Beautysalons oder -kliniken doch nichts anderes als Bodymodifications aus Tattoo- und Piercingstudios. Wer seine Ohrlöcher aufdehnt, seine Haut großflächig einfärben, sich die Zunge spalten oder reliefbildende Silikonimplantate einsetzen lässt, gestaltet seinen Körper ebenso nach eigenem Geschmack und wider die Natur. Mehr noch: Szenetypische Bodymodifications zeichnen sich in der Regel gerade dadurch aus, dass sie maximal unnatürlich sind – wohingegen eine dezente, subpectorale Busenanpassung mit anatomisch gewölbten Brustimplantaten durchaus täuschend echt wirken kann. Und dass selbst das einfachste Piercing bei Entfernung oft mit Narbenbildung einhergeht, macht Bodymods sogar zu wesentlich dauerhafteren Unnatürlichkeiten als es Acrylnägel sind, die herauswachsen oder sich jederzeit im Acetonbad ablösen lassen.

Dass sich also gerade einige derjenigen Szenegänger über zu viel Künstlichkeit am Körper echauffieren, die ihrerseits die Kunst am Körper zur persönlichen Leitkultur erklärt haben, verwundert doch arg. Allerdings nur im ersten Affekt. Denn tatsächlich unterscheiden sich Beautyoptimierungen und Bodymodifications in einem wesentlichen Aspekt diametral: Die einen Veränderungen sind darauf ausgelegt, von der Mehrheit der Gesellschaft als schön wahrgenommen zu werden. Die anderen haben im krassen Gegensatz dazu die Abgrenzung vom Massengeschmack zum Ziel. Wenn nun aber sich einerseits sogar die angepassteste Verkäuferin nach dem Septum-Ring als Accessoire auch noch einen Sleeve zulegt und andererseits immer mehr Starktätowierte zu Standardbeauty tendieren, zeigt das vor allem eines: Mainstream und Subkultur verschmelzen immer mehr miteinander. Dass das nicht jedem Nonkonformisten schmeckt, dem die Szene sowohl Biotop als auch Refugium bedeutet, ist klar.

Trotzdem meine ich: Wer bei denkbar größter äußerlicher Abweichung von bürgerlichen Normen beharrlich Toleranz für sich einfordert, sollte die auch Personen außerhalb der eigenen Peergroup zuteilwerden lassen. Wer seinen Körper höchstpersönlichen Gestaltungskriterien unterwirft, muss akzeptieren, dass das auch andere tun. Letztlich sollte ganz einfach, wer tätowiert ist von oben bis unten, in Sachen Körperästhetik nicht über Geschmacksfragen streiten. Und weil vor allem die Tattooszene jahrzehntelang für die soziale Anerkennung individualisierter Äußerlichkeit gekämpft hat, sollten jetzt nicht ihrerseits erklärte Individualisten aus dieser Szene eigenes Empfinden zum allgemeinen Maßstab erheben.

Wir von der TATTOO EROTICA lieben und leben die freie Entfaltung. Deshalb zeigen wir auch in dieser Ausgabe ganz unterschiedliche tätowierte Schönheiten. Für uns gilt: Werde jeder in dem Körper glücklich, der ihm gefällt. Ob mit riesigen Ohrlöchern oder Doppel-D.
 

Bobs by Robin Wood





Boris »Bobs« Glatthaar
Anregungen und Fragen nehme ich gern unter redaktion@tattooerotica.de entgegen.

Stand:23 May 2017 22:33:56/abo/tattoo+erotica_1610.html