13.05.2016  |  Text: Robin Brecht  |   Bilder: Chris Lutz  

Team-Event im Kletterwald


Seilrutschen, Klettermaxe und viele Verletzungen gab es beim Kletter-Team-Event des Huber Verlags im Viernheimer Wald. Trotz schlechten Wetters machten sich alle auf den Weg, um in den Baumwipfeln den Affen aus dem Zoo zu lassen.


15 Uhr, dicke Wolken hängen über dem Huber-Verlags-Gebäude. Es regnet seit Stunden. „Adventure Wetter – genau das Richtige für ein gelungenes Team-Event im Kletterwald“, Nico versucht den Zweiflern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch der Anruf des Kletterwaldes trifft auf Unverständnis. „Kommt ihr überhaupt?“, Natürlich kommen wir!
Der Autokorso macht sich in strömendem Regen auf in Richtung Viernheim. Als wir das Ziel erreichen, hat es aufgehört zu regnen und nach einem kurzen Irrmarsch durch den Viernheimer Wald erreichen wir das von Drahtseilen durchzogene Areal.
Nach einer kurzen Einweisung stehen alle mit Gurten um die Hüften und Cone-Head-Helmen ausgestattet im Kreis. Stattliche Körperformen mit „erhöhtem Körperschwerpunkt“ werden zusätzlich an der Brust gesichert, damit sie nicht kopfüber durch die Wälder schwingen.
Nach einer monotonen, aus dem Mund eines jungen „Weis-Helms“ ertönenden tonbandartigen Belehrung zu Sicherheit und Umgang mit der Umwelt (keine lauten Schreie, wegen der Hasen) geht’s los auf die „Eiger Nordwand“ den „Mont Blanc“ oder auf den „K2“.
 
Hoher Körperschwerpunkt?
 
 
 
Gleich mit dem schwersten starten, bevor die Kraft nicht mehr reicht!


Von Höhenangst Geplagte beginnen auf der „Seiser Alm“ auf 2 Höhenmetern und arbeiten sich dann langsam zu den „Seilrutschen“ hinauf. Respekt auch dafür – andere, ohne Höhenangst, sind direkt am Schreibtisch geblieben!
Nach 2 Stunden machen sich erste Ermüdungserscheinungen breit. Aufgerissene Blasen an den Händen, hilfloses Feststecken in der Seilrutsche, eine kurzeitig ausgekugelte Schulter und viele kleine Blessuren führen dazu, dass sich zunehmend alle unter dem „Tarzansprung“ sammeln, um zu beobachten, wie einer nach dem anderen in die Netze kracht.
Den Apfelsaft hatte die wenigen Nicht-Kletterer schon leer getrunken, die Kasse des kleinen Verkaufsstandes war auch schon gemacht und so traten alle nach drei erlebnisreichen Stunden den Weg Richtung Parkplatz an.



Wenige Minuten nach der Abfahrt kam auch der Regen wieder zurück – also alles richtig gemacht! Mit dem Wetter, aber auch sonst!
 

 

Text: Robin Brecht
Bilder: Chris Lutz


Die neuesten Zugänge

Stand:24 January 2019 14:06:00/blog/huber+intern/team+event+im+kletterwald.html