RIDE ON

Das Motorradmagazin mit Fernweh-Garantie


2017 startet REISE MOTORRAD in sein 27. Jahr – ein noch zartes Alter, in dem so manche Rockgröße allerdings schon ins Gras gebissen hatte. REISE MOTORRAD dagegen startet neu durch: Unter dem Titel RIDE ON fährt das Magazin ab sofort in die Zukunft.


2017 startet REISE MOTORRAD in sein 27. Jahr – ein noch zartes Alter, in dem so manche Rockgröße allerdings schon ins Gras gebissen hatte.



REISE MOTORRAD dagegen startet neu durch: Unter dem Titel RIDE ON fährt das Magazin ab sofort in die Zukunft, dramatisch verjüngt durch ein frisches, aufgeräumtes Layout, mitreißende Reisegeschichten aus Deutschland, Europa und aller Welt sowie tiefgreifende Testberichte aller Maschinen, die einen gern in die Ferne ziehen und dabei nicht zwangsläufig als Kofferraum auf zwei Rädern definiert sind. Aufwendig aufbereitete Zubehörtests, Kaufberatungen gebrauchter Reisemotorräder, interessante Specials und Geschichten rund um Motorradmenschen, Weltenbummler und Abenteurer liefern Service und Lebensgefühl in einer neuen Vielfalt.
RIDE ON bietet so einen spannenden Mix aus Beratung, Unterhaltung und Träumerei. Dabei krempeln wir das bekannte und bewährte.

REISE MOTORRAD nicht komplett um, setzen aber neue Akzente, lassen vermehrt Bilder sprechen und Menschen zu Wort kommen. Weiterhin klar im Fokus: das Reisen mit dem Motorrad. Die Bandbreite dieser Reisen aber wird sich deutlich erhöhen, die Spannung steigen, das Erlebnis in den Mittelpunkt rücken. Freut euch auf die erste
Ausgabe unter neuer Flagge, die am 14. Dezember 2016 in den
Zeitschriftenhandel rollt.

Editorial der aktuellen RIDE ON-Ausgabe

Wie lange noch?  
 
 
 
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man schon fast drüber lachen. Da karren uns die Hersteller in die entlegensten Winkel dieser Welt, um ihre Neuheiten vorzustellen. Kollege Jens Kratschmar durfte zum Beispiel die neue Yamaha MT 10 Tourer (siehe Seite 26) im Linksverkehr von Südafrika zur Probe fahren. Und ich hatte das Glück, die frisch ausgepackte  KTM 1290 Super Adventure R (siehe Seite 30) in Peru einmal durch die Wüste zu treiben.

Tausende Flugmeilen durch die Welt gejettet, um das Heft möglichst attraktiv zu gestalten – ist das noch zeitgemäß? Zweifel sind durchaus angebracht. In Frankreich verbannen sie die Motorräder so peu à peu aus dem Stadtverkehr, obwohl diese nachweislich weder zur Staubildung noch zur Gesamtemission gravierend beitragen. In Paris beispielsweise ist die Innenstadt bei sogenannter Inversionswetterlage (Smog) für Zweiräder, die vor dem 31. Mai 2000 zugelassen worden sind, inzwischen komplett gesperrt. Diese Tendenz scheint in Anbetracht der erschreckend hohen Feinstaubbelastungen nicht umkehrbar.

Bei uns in Deutschland wird ebenfalls nach Lösungen gesucht, aber nicht pauschal verurteilt. Über kurz oder lang dürfte es den Dieselfahrzeugen an den Kragen gehen, aber damit setzt man zumindest den Hebel an der richtigen Stelle an. Das Thema Motorrad ist hierzulande glücklicherweise noch nicht auf dem Radar und Umweltplaketten wie in Frankreich müssen wir auch noch nicht spazieren fahren. Aber nicht nur am Boden wird emittiert - auch in der Luft: Ein Kollege von Bosch reiste Mitte Februar mit zur Präsentation der KTM 1290 Super Adventure S nach Sizilien (siehe Bericht ab Seite 42) und flog mal eben von Stuttgart über Istanbul nach Catania, weil diese Verbindung am preiswertesten war – wie krank ist das System inzwischen denn bitteschön? Eine grüne Umweltplakette bekommen die sicherlich nicht aus Frankreich …

Till Kohlmey,  Chefredakteur
E-Mail: t.kohlmey@huber-verlag.de 



 
Stand:23 May 2017 22:40:26/produkte/magazine/ride%20on.html