TätowierMagazin

Deutschlands erstes Tätowiermagazin!


TätowierMagazin ist Deutschlands älteste Tattoo-Zeitschrift. Monatlich werden hier die besten Tattookünstler und ihre Werke vorgestellt. Themenschwerpunkte sind Berichte über die wichtigsten Tattooconventions, Veranstaltungskalender, Tattoo- und Piercingriten, Bodymodifications, Körperschmuck, Hintergrundberichte und Studioporträts.
TätowierMagazinTätowierMagazin ist Deutschlands älteste Fachzeitschrift für Tattoos, Piercings und Bodymodification. Seit 1994 berichtet das TätowierMagazin vorwiegend über herausragende Tätowierer und die wichtigsten Szene-Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz, beachtet aber auch aktuelle Entwicklungen und Topveranstaltungen in anderen europäischen Ländern, den USA und Asien.

Berichte über traditionelle Tätowierpraktiken indigener Völker in Asien, Südamerika oder auch Afrika sind ein weiterer fester Bestandteil im TätowierMagazin. In jeder Ausgabe des TätowierMagazins werden darüber hinaus die Bedeutungen und Hintergründe verschiedenster Tattoomotive erklärt und bekannte Sportler und Musiker mit ihren Tätowierungen vorgestellt.

Das TätowierMagazin kürt seit 2004 jährlich in einer Leserwahl den Nachwuchs-Tätowierer des Jahres. Der TM-Nachwuchs-Contest hat sich inzwischen zu einem festen Event in der deutschen Tattooszene etabliert. TätowierMagazin erscheint monatlich mit einer Druckauflage von 65000 Exemplaren.

Editorial der aktuellen TätowierMagazin-Ausgabe

Von Tattoo-Newcomern, Unterhosen und Tätowierern auf Tour 


Boris »Bobs«
Glatthaar Chefredakteur

Eine der alljährlich besonders aufregenden Zeiten in der Redaktion des TätowierMagazins ist die, in der die Bewerbungen aufstrebender Tattoonewcomer für den großen TM-Nachwuchstätowierer-Contest eingehen. Denn mit jedem Umschlag, den wir öffnen, und jeder E-Mail, die wir dazu erhalten, begeistert uns ein weiterer junger Künstler. Zumeist staunen wir über die Fähigkeiten, die sich Berufseinsteiger schon in den ersten drei Jahren im Job angeeignet haben. Manchmal geht das inzwischen weit über das hinaus, was Vorgängergenerationen während ihres gesamten Berufslebens zustande bringen konnten. Zu deren Ehrenrettung sei allerdings gesagt, dass die technischen Möglichkeiten früher nicht so viel hergaben und Jungtätowierer ihren Erfolg heute auch auf dem Erfahrungsschatz der alten Hasen aufbauen, was sie niemals vergessen sollten. Unter den Einsendungen finden wir deshalb immer wieder auch Bewerber, die nicht nur auf einem hohen Niveau arbeiten, sondern bewährte Stile und Techniken weiterentwickeln. Insofern ist der TM-Nachwuchstätowierer-Contest immer auch ein Blick in die Zukunft. Ich freue mich darauf!


Heide Heim
Redakteurin

Mal ehrlich, die Unterhose, die ein Mann trägt, ist ja wie seine Plattensammlung: Ein Blick darauf genügt und schon weiß man, was für ein Typ dieser Kerl ist. Wie ich drauf komme? Die »crotch hearts« von Guen Douglas, die wir in dieser Ausgabe in der Rubrikserie Hausmarke vorstellen, hat bei mir das Kopfkino in Gang gesetzt. Was denkst du von einem Typen, der in ’ner Unterhose mit dem Aufdruck von regelmäßig-unregelmäßig angeordneten Blättern vor dir steht? Da sieht man zu, dass man sich ganz schnell vom Acker macht, dem kauft noch Mama die Unterwäsche im günstigen Fünferpack. Den gleichen Reflex lösen bei mir Leopardenmuster-Unterhosen aus – womöglich gedacht als ultimativer Ausdruck von Wildheit. Was stimmt ist, dass man sie als Warnung lesen muss, denn was bald kommt, sind wahrscheinlich gemütliche Abende zu Hause. 
Sich die Geschichten zu den Unterhosen und ihren Trägern auszudenken, macht Spaß, ist aber auch etwas oberflächlich. Für Guen Douglas steht hinter den »crotch hearts « weitaus mehr: die Motive sind ein Statement gegen die Normierung, was Männer und Frauen an Männern als sexy ansehen. 


Jula Reichard
Redakteurin

Seit meiner Teeniezeit liebe ich es, auf Konzerte zu gehen. Damals war man gerne schon am Nachmittag vor der Halle rumgehangen um a) später ganz vorn stehen und b) vielleicht noch einen Blick auf den Artist erhaschen zu können, wenn er aus dem Nightliner steigt. Seit jeher hat ein solcher Bus für mich etwas Magisches – das hat sich auch bis heute nicht geändert. Spätestens nach Konzertschluss betrachte ich die Nightliner. Klar, dass ich auch schon allein deshalb von Patrick Kitzels Tribal Tattoo Tour angetan war. Hier gehen erstmals sechzehn Tätowierer – allesamt Spitzenleute aus Amerika – auf Europatour. Sie machen auch Halt in Deutschland. Spätestens hier werde ich mir das Ganze aus der Nähe anschauen. Nicht nur, um endlich mal einen Nightliner von innen begutachten zu können, sondern vor allem, weil mit Steve Byrne, Freddy Corbin und Co. herausragende Artists zu uns kommen, die man sich nicht entgehen lassen darf. Mehr zur Tour erfahrt ihr in unserem großen Vorbericht ab Seite 60.
Stand:19 June 2018 12:34:04/produkte/magazine/t%C3%A4towiermagazin.html